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Warum muss ich bei Kälte öfter auf die Toilette?



Thermometer eisig kalt, kalte Füsse, überaktive und überreizte Blase
Kalte Temperaturen, kalte Füsse, gestresste Blase

Das frag ich mich ständig, besonders wenn ich die Treppen hochrenne, meine Jacke abziehe und meinen verflixten Jumpsuit verfluche – oder wenn ich aus dem warmen Auto krieche und vor der Haustür nach meinem Schlüssel kram! Es ist wirklich verrückt. Wenn du wissen willst, warum das geschieht, dann lies weiter.


Das Warten in der Schlange im Hallenbad war an sich schon ungemütlich, aber der eiskalte Fussboden vor der Dusche machte die Situation noch unangenehmer. Nach kurzer Zeit verspürte ich plötzlich starken Harndrang, obwohl ich erst vor Kurzem auf der Toilette gewesen war. Mir wurde klar, dass die Kälte meinen Beckenboden beeinflusste und meine Blase darauf reagierte.


Die Kälte des Bodens schien direkt auf meine Muskeln zu wirken, und mein Beckenboden begann zu rebellieren, als ob er die eisige Herausforderung nicht annehmen konnte. Ein Kampf zwischen meinem Verstand und meinem Körper begann, während ich mich in der endlosen Schlange quälte. Es war, als ob der eisige Untergrund eine direkte Botschaft an meine Blase sendete, die sie in einen Aufruhr versetzte. Ein Kampf, der nur in einer Erleichterung enden konnte, die mein Beckenboden vehement forderte, aber mein Verstand energisch zurückwies.


Eine Frau, die im Winter spaziert, ihre Füsse frieren und sie hat einen grossen Harndrang
Kalte Füsse im Winter, wegen zu steifen und zu kleinen Winterschuhen.


Der Winter hat viele Facetten – glitzernder Schnee, gemütliche Abende am Kamin und warme Pullover. Doch eine weniger angenehme Seite zeigt sich oft in Form von kalten Füssen, was nicht nur ungemütlich ist, sondern auch Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben kann, besonders wenn es um die Blase geht.


Die Verbindung zwischen kalten Füssen und Harndrang:


Studien legen nahe, dass kalte Füsse einen direkten Einfluss auf das Harndranggefühl haben können. Wenn wir frieren, ziehen sich die Blutgefässe in unseren Extremitäten zusammen, um Wärme zu sparen. Dieser Prozess kann den Blutdruck erhöhen und die Nervenrezeptoren in der Blase aktivieren, was zu vermehrtem Harndrang führen kann.

Stärkerer Harndrang kann den Beckenboden überlasten und möglicherweise zu Harninkontinenz führen.


Diese Studie erforschte den Zusammenhang zwischen Kältestress und vermehrtem Wasserlassen. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26676703/


Eine weitere Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Finger- und Zehentemperaturen und unteren Harnwegssymptomen bei Menschen, die empfindlich auf Kälte reagieren. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26676622/


Verbesserungen im Lebensstil und regelmässige körperliche Aktivität könnten dazu beitragen, untere Harnwegssymptome bei kälteempfindlichen Personen zu lindern, indem sie die Zehentemperatur erhöhen und dadurch die Symptome verbessern. Ich sage nur Stichwort - Toega :-) liebe Yogis!


Winterblues für die Blase:


Die Winterzeit bringt oft eine Zunahme von Harnwegsinfektionen mit sich. Kälte, Feuchtigkeit und das Verlangen, sich warm zu halten, können zu veränderten Gewohnheiten wie dem Zurückhalten des Urins führen. Dies begünstigt das Wachstum von Bakterien und kann die Blase belasten.


Tipps für eine gesunde Blase im Winter:


1. Warme Füsse und bessere Durchblutung im Winter durch richtige Schuhe und Fusstraining: Ein paar warme Socken und Schuhe können viel bewirken, aber du weisst ja, dass ich auf Eigenverantwortung und Fusstraining setze. Hier mein Tipp: Zieh erst Socken an, wenn es für deine Hände zu kalt wäre, um ohne Handschuhe rauszugehen. Und wenn deine Schuhe zu eng sind, gönn dir lieber schicke Winterbarfussschuhe anstatt dieser steifen, einschnürenden Winterstiefel, die die Bewegungsfreiheit deiner Füße einschränken und sie nicht atmen lassen. Wenn deine Winterschuhe zu eng und steif sind, kann dein Fuss nicht richtig abrollen. Das beeinträchtigt nicht nur die Funktionsweise der Wadenpumpe, sondern vernachlässigt auch die Durchblutung in deinen Füssen. Denn wenn deine Füsse eingezwängt sind, bleibt die Kälte nicht fern.


2. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinke ausreichend Wasser, um die Blase zu unterstützen. Vermeide jedoch zu viel Koffein, da es austrocknend wirken kann.


3. Toilettenbesuche: Spürst du wirklich volle Blase oder täuscht dich die Kälte? Normalerweise fasst die Blase zwischen 300 ml und 500 ml Urin. Ein kurzer Test: Zähl bis sechs, wenn du auf der Toilette bist. Liegt die Zeit darunter, hast du möglicherweise zu früh entleert, weil die Blase vielleicht noch nicht ausreichend gefüllt war.


5. Entspannungstechniken: Stress kann sich auf die Blase auswirken. Setze auf Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation. Tiefe Bauchatmung: Langsames und tiefes Atmen kann dazu beitragen, den Körper zu entspannen und Blasenreizungen zu reduzieren.


6. Wärmebehandlungen: Nutze Wärmflaschen oder warme Bäder, um dich aufzuwärmen und die Blutzirkulation zu fördern.


Fazit:

Die Verbindung zwischen kalten Füssen und verstärktem Harndrang mag überraschend sein, aber es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, besonders in der kalten Jahreszeit. Mit einigen einfachen Anpassungen in unserem Alltag können wir jedoch dafür sorgen, dass unsere Blase auch im Winter glücklich und gesund bleibt. Gönne deinem Körper die selbsterzeugte Wärme durch Aktivität, die er braucht, und starte unbeschwert in die Winterzeit!


Im aktuellen Blogbeitrag haben wir den interessanten Zusammenhang zwischen Kälte und vermehrtem Harndrang beleuchtet – ein Thema, das viele beschäftigt, besonders in der kalten Jahreszeit. Doch das ist noch nicht alles! Um deine Gesundheit weiter zu fördern, biete ich meinen geschätzten Blog-Lesern exklusiv einen Online-Workshop für einen starken Beckenboden und eine gesunde Blase an.


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