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Reicht es in der heutigen Zeit “nur” eine gute Yogalehrerin zu sein?



Die Pandemie hat uns gezwungen umzudenken und auf andere Art und Weise flexibel zu sein.


Seit dem ersten Lockdown im April 2020 hat sich bei vielen das Leben sehr verändert. Ich gehörte zu den Menschen, die glaubten, dass sich die Lage schnell wieder erholen wird und alles beim Alten bleibt. Jetzt sind wir in 2022 und wissen immer noch nicht, wann und ob das “alte” Leben jemals wieder zurückkehrt.

Heute habe ich mich erneut gefragt, welche Auswirkung die Pandemie auf uns Yogalehrer*innen hat? Vor der Pandemie haben wir fast alle ausschliesslich in Studios gearbeitet und so unsere “Brötchen” verdient. Nicht nur finanziell betrifft es viele von uns, sondern auch emotional und mental.

Direkt schon während dem ersten Lockdown meinte mein Mann, wir sollten jetzt anfangen Online zu unterrichten, um unsere Schüler zu erreichen. Für mich war das komplettes Neuland und ich wollte erstmal nichts davon wissen. Die Hoffnung war bei mir und meinen Yogalehrer-Freunden gross, dass diese “komische” Situation nur vorübergehend ist.

Wieviele Yogastudios in der Schweiz alleine Insolvent gegangen sind, darüber gibt es keine genauen Zahlen und es wird nicht öffentlich darüber gesprochen. Ich selbst besitze kein Studio aber weiss, dass einige Studios in meinem Umfeld zugemacht haben. Z.b in einem der Studios durfte ich früher meine Yoga Ausbildungen durchführen, ein weiteres namhaftes Studio in Zürich, dass eine Wohlfühl Oase für Schwangere war, musste auch leider zumachen.


Es macht mich traurig zu sehen, wieviele Yogalehrerinnen und Yogastudios struggeln. Egal wie voll deine Yogastunden früher waren, egal wie lange du schon unterrichtest, egal wieviel Wissen du mitbringst, heutzutage reicht das nicht mehr aus um “erfolgreich” zu sein und in diesem Herzensb